Etienne de Gerlache, erste Vorsitzende des Obersten Rates von Belgien des Vinzenzverein.

Etienne de Gerlache, erste Vorsitzende des Obersten Rates von Belgien des Vinzenzverein.

Die wir sind ?

In Belgien

Unsere Organisation

In Belgien, wurde die Vinzenzgemeinschaft 1842 von einem Dutzend junger Leute, deren treibende Kraft Edmond Van Gansbergh war, in Brüssel gegründet. Die Vinzenzgemeinschaft ist seit über 160 Jahren fest etabliert und zählt derzeit 342 Konferenzen und 56 Zentren im ganzen Land.

Die Konferenzen sind gewisser Maßen die Grundzellen der Vinzenzgemeinschaft. Sie sind in der Regel geografisch an eine Pfarrei angegliedert und setzen sich ausschließlich aus aktiven (und ehrenamtlichen) Mitgliedern zusammen.

Die Zentren bestehen in verschiedenen Häusern oder Institutionen im Dienste benachteiligter Menschen und werden von der Vinzenzgemeinschaft geführt. Dort sind “feste Mitarbeiter” tätig, die bei Bedarf von Freiwilligen unterstützt werden, die nicht zwangsläufig Mitglieder der Gemeinschaft sind. Die Zentren werden in der Regel an Orten gegründet, wo keine Konferenz existiert.
Entsprechend der Situation in Belgien ist jede Konferenz und jedes Zentrum einem Provinzrat unterstellt. Es gibt also zehn, sowie einen für die Region Brüssel. Diese elf Räte wiederum unterstehen dem nationalen Rat.

In der Welt

Eine belgische Besonderheit

Die Vinzenzgemeinschaft hat sich das Prinzip der universellen Hilfe zueigen gemacht. Über eine angegliederte Gesellschaft ohne Erwerbscharakter mit der Bezeichnung “Vinzenz Unterstützung in den Entwicklungsländern”, erstreckt sich ihr Aktivitätsbereich auf zahlreiche Länder.
Den Vorzug haben dabei natürlich die Länder, zu denen wir historische Beziehungen unterhalten.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1833 hat die Vinzenzgemeinschaft ihre Konferenzen über die ganze Welt ausgebreitet. Das vinzenz Handeln erstreckt sich heute auf fünf Kontinente und nicht weniger als 140 Länder. Dies verleiht dem berühmten Ausspruch von Frédéric Ozanam —

   Ich will die Welt mit einem Netz der Nächstenliebe umgeben   

– – eine universellere Dimension als je zuvor. Mit dem Bestreben, allen zu Hilfe zu kommen, ”…unabhängig von Religion, Weltanschauung, Hautfarbe, Herkunft, Rasse oder Kaste” sagte Frédéric Ozanam. Darüber hinaus schaffen zahlreiche Partnerschaften zwischen Konferenzen in Industrieländern und solchen in Entwicklungsländern enge Bande der Solidarität und des Beistandes.

L'entraide vincentienne à l'étranger

Etienne de Gerlache, premier président de la Société en Belgique

Die Vinzentinische Auslandshilfe

Der Schwesternverein des Vinzenzvere in Belgien (HVPB)

ngesichts der groβen Not, mit der die Bevölkerungen im Süden konfrontiert werden, ist der Vers „Du sollst den Fremdling lieben wie dich selbst“ (LV-19,34) für den Vinzenzverein zu einer Art elftes Gebot geworden. Natürlich ist unsere Hilfe ein Tropfen auf dem heiβen Stein gemessen an den Mitteln, die notwendig sind, um allen Gestrandeten der Welt zu helfen. Dennoch kann jede Geste des Beistands neue Hoffnung auf Änderungen für einen Menschen oder eine Gemeinschaft bedeuten. Diese Hilfe leistet der VHVP über seinen Schwesterverein “Entraide Vincentienne à l’Etranger” (Vinzentinische Auslandhilfe).

Warum handelt der Verein über einen Schwesterverein und nicht selbst? Um Steuerbescheinigungen ausstellen zu dürfen, verlangt das Finanzministerium, dass Auslandshilfen an Entwicklungsländer gehen. Diese Länder müssen getrennt, im Rahmen einer eigenen VoE, registriert werden.

Die Länder, in denen der VHVP regelmäβig Hilfe leistet, sind jene, mit denen wir historisch gewachsene Beziehungen unterhalten sowie verschiedene, andere Länder, in denen eine belgische “Antenne” des Vereins aktiv ist. Gegebenenfalls wird einigen Ländern in Ausnahmesituationen punktuelle Hilfe angeboten.

Vincentian Präsenz in der Welt

Wo finden Sie uns?